Die Burgruine Weißenstein

Hoch über der Kreisstadt Regen thront die Burgruine Weißenstein. Im 17. Jahrhundert erlebte die ehemals blühende Burg ihren Untergang durch den Beschuß der Schweden.
Die Burgherren hatten einen einmaligen Blick über die kultivierten Gegenden des Bayerischen Waldes, und auch die Bewohner des Bischofsmaiser Landes waren den Lehnsherren von Weißenstein Untertan.
Die Burg wurde im 14. Jahrhundert auf einer für den Bayerischen Wald völlig untypischen Gesteinsformation erbaut. Während grauer Granit und Gneis den Fels des Bayerischen Waldes prägen, durchzieht ein etwa 140 km langer und nur wenige Meter breiter, heller Quarzstreifen das Mittelgebirge. Dieses Riff, der „Pfahl” genannt, gilt als Naturwunder und verläuft weitgehend unter der Erde. Manchmal, so wie bei Regen, erhebt sich diese Felsformation jedoch streckenweise hundert Meter über den grünen Wiesenteppich.