Freistaat fördert Breitbandausbau

Heimatminister Markus Söder übergibt Bescheid an Gemeinde Bischofsmais

Bischofsmais. Mit finanzieller Unterstützung durch den Freistaat Bayern kann die Gemeinde Bischofsmais nun die restlichen Bereiche des Gemeindegebiets mit schnellerem Internet ausbauen. Am Freitag übergab Minister Markus Schröder in Nürnberg zusammen mit Finanzstaatssekretär Albert Füracker den  Förderbescheid für die Breitbandversorgung in Höhe von 508.977 € an Bürgermeister Walter Nirschl. Die Gemeinde hat einen Eigenanteil in Höhe von 127.245 € zu tragen. Die Gesamtsumme der Maßnahme beträgt 636.222 €. Die Maßnahme wird mit 80% gefördert. Den Zuschlag für den Ausbau hatte die Deutsche Telekom erhalten. Bürgermeister Walter Nirschl möchte so schnell wie möglich mit den Arbeiten beginnen und ist froh, dass er zusammen mit dem Gemeinderat den Weg über das Bayerische Förderprogramm genutzt hat.

Insgesamt erhielten 29 Gemeinden aus Niederbayern Bescheide für den Breitbandausbau. Der Freistaat sichert darin insgesamt 12,7 Millionen Euro an Zuschüssen zu. Ziel seien hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Eine besondere Herausforderung beim Ausbau des schnellen Internets seien Kommunen mit sehr vielen Streusiedlungen. Daher sollen diese Gemeinden bei künftigen Ausbauprojekten zusätzlich mit einem „Höfebonus“ unterstützt werden, stellte der Minister in Aussicht.