Gemeinde Bischofsmais bekommt Internet in Lichtgeschwindigkeit

  • Bestes Angebot – Telekom erhält Zuschlag für Netzausbau
  • Mehr Tempo: mit bis zu 200 MBit/s surfen
  • 387 Haushalte können dann Hochgeschwindigkeitsanschlüsse nutzen

Bereits im September 2016 hat der Gemeinderat Bischofsmais den Breitbandausbau Stufe II mit dem Bayerischen Programm beschlossen. Die Ausschreibungen zusammen mit dem Büro Corwese erstellt. Mit Karl Kolbinger vom Büro Corwese hat die Gemeinde Bischofsmais einen kompetenten und erfahrenen Partner an seiner Seite, der die Gemeinde Bischofsmais bestens beraten hat. Großer Dank gilt auch dem ehrenamtlichen Breitbandpaten der Gemeinde Herrn Werner Konstantin, der sein großes Fachwissen bestens eingebracht hat.

Nun ist es endlich soweit, die Regierung von Niederbayern hat nach Prüfung der eingereichten Unterlagen der Gemeinde Bischofsmais grünes Licht für die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages gegeben.  Der Bescheid wird demnächst von Minister Söder übergeben. Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau in Bischofsmais in den Ortsteilen Burggrafenried, Hochdorf, Käsermühl, Birkenthal, Langbruckmühle, Dietrichsmais, Bischofsmais-Nord, Doppelmühle, Stegwiese, Regener Straße, Wolfersbach, Scheibe, Ritzmaisersäg, Kleinbärnbach, Hermannsrieder Straße, Wastlsäge, Unterbreitenau, Sankt Hermann und Dürrwies gewonnen. 387 Haushalte können dann Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 MBit/s (Megabit pro Sekunde) bekommen. Die Telekom wird 40 Kilometer Glasfaser und Mikrorohre verlegen und zehn Multifunktionsgehäuse neu aufstellen oder mit modernster Technik ausstatten. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Die Gemeinde Bischofsmais und die Deutsche Telekom haben dazu jetzt einen Vertrag unterschrieben.

„Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So ermöglichen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern in Kürze den begehrten Zugang zum schnellen Internet“, sagt Walter Nirschl, Bürgermeister von Bischofsmais. „Schnelles Internet ist ein wichtiger Standortvorteil für die Gemeinde und steigert den Wert jeder einzelnen Immobilie. Die Gemeinde Bischofsmais wird bald zu den schnellsten in Bayern zählen.“

„Wir danken der Gemeinde Bischofsmais für das entgegengebrachte Vertrauen und werden das Projekt zügig umsetzen“, sagt Markus Münch, Regio Manager der Deutschen Telekom.“

„Wir bringen Jahr für Jahr mehr Menschen ins schnelle Internet als jedes andere Unternehmen“, sagt Wilhelm Köckeis, regionaler Ansprechpartner der Telekom Technik GmbH. „Dafür investieren wir allein in Deutschland jährlich bis zu vier Milliarden Euro in den Netzausbau.“

So läuft der Ausbau

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Parallel wird eine Tiefbau-Firma ausgewählt, Material wird bestellt und Baugenehmigungen werden eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse nutzen.

Schnell ins schnelle Netz: Das technische Ausbaukonzept

Um schnelle Anschlüsse für alle Haushalte im förderfähigen Erschließungsgebiet in der Gemeinde in kurzer Zeit und in hoher Qualität anbieten zu können, verlegt die Telekom Glasfaserkabel bis an die Verteilerkästen am Straßenrand. Die Verteilerkästen werden mit intelligenter Technik ausgestattet und zu sogenannten Multifunktionsgehäusen (MFG), zu „Minivermittlungsstellen“. Hightech findet sich hier auf engstem Raum. Das Herzstück ist der MSAN (Multi Service Acces Note). Er nimmt die Datenpakete aus dem Glasfaser entgegen und verteilt sie auf die Kupferkabel der Kundenanschlüsse und umgekehrt.

In der Regel werden in Bischofsmais Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s an den Anschlüssen zur Verfügung stehen. Durch den Einsatz der Vectoring-Technik könnten diese Anschlüsse schon heute auf bis 100 MBit/s beschleunigt werden, allerdings lassen das die  EU-Förderrichtlinie derzeit noch nicht zu.

Wegen ihrer vereinzelten Lage im Gemeindegebiet und der damit verbundenen technischen Anforderungen wurde bei 69 Gebäuden im Rahmen des Ausbaukonzepts eine Sonderlösung vereinbart. Hier endet das Glasfaserkabel nicht im MFG am Straßenrand, sondern hier wird die Glasfaser bis in die Häuser gezogen. Damit das möglich ist, müssen die Hauseigentümer eine Einverständniserklärung unterschreiben. Die Eigentümer werden von der Telekom direkt kontaktiert, sobald die Gemeinde die notwendigen Kontaktdaten weitergegeben hat.

Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren.

Internet in Lichtgeschwindigkeit