Mehr Geldmittel vom Freistaat für die Kanalarbeiten im Feriendorf Dürrwies

Dr. Albin Schramm und Hermann Pledl vom Wasserwirtschaftsamt Deggendorf überbrachten Bürgermeister Walter Nirschl eine freudige Nachricht. Für die Neuverlegung der Ortskanalisation im Feriendorf Dürrwies erhält die Gemeinde Bischofsmais um 44.920,93 Euro mehr Zuwendung als gedacht. Beim Zuschußantrag für die Ortskanalisation in Dürrwies wurden der Gemeinde 71.150,70€ als Zuwendung in Aussicht gestellt.Entsprechende Regelungen in den Förderrichtlinien ermöglichen es jedoch, dass die Gemeinde tatsächlich Anspruch auf 116.071,63 € hat. Dies wurde der Gemeinde Bischofsmais nach Einreichung des Verwendungsnachweises, mit dem Schlußbescheid vom 01.08.2016 mitgeteilt. Erfreulich ist für Bürgermeister Nirschl und dem Gemeinderat, dass sich die Entscheidung für den Ortsteil „Feriendorf Dürrwies“ die Kanäle, die 1964 erstellt und hauptsächlich in Privatgrundstücken verliefen, im Zuge der Neuerstellung der Wasserleitung ebenfalls  neu auf öffentlichen Grund zu verlegen, um geordnete und gesicherte Verhältnisse zu haben. Die Baumaßnahmen wurden im Dezember 2015 abgeschlossen und der Verwendungsnachweis konnte erstellt und eingereicht werden. Auch für die neue Wasserleitung ist der Verwendungsnachweis bereits in Bearbeitung und auch hier erhält die Gemeinde Bischofsmais 70% Fördermittel. Für Bürgermeister Nirschl ist es von höchster Wichtigkeit die Fördermittel zeitnah zu erhalten um die Finanzierung der verschiedenen Projekte nicht durch Zwischenfinanzierungen zu verringern. Mit Abschluß dieser Maßnahme sind alle Ortschaften der Gemeinde mit Ausnahme einzelner Weiler an die zentrale Kläranlage und an die gemeindliche Wasserversorgung angeschlossen. Zusammen mit dem Gemeinderat plant Bürgermeister Nirschl bereits wieder für die Zukunft. Die Gemeinde Bischofsmais hat sich für das neue Förderprogramm RzWas 2016 beworben, bei dem die Gemeinden finanzielle Mittel bekommen, die in der Vergangenheit bereits in die Sanierungen der alten Kanäle und Wasserversorgungen ohne staatliche Hilfe investiert haben. Dadurch werden die Bürger der Gemeinde Bischofsmais bei Sanierungen sehr stark entlastet. Die notwendigen Anträge und Unterlagen werden bereits bis Ende August fertiggestellt sein. Durch diese Maßnahmen können die Kläranlagen Seiboldsried und Dürrwies in naher Zukunft aufgelassen und das Abwasser zu der zentralen Kläranlage in Langbruck geleitet werden. Auch hier können dann erhebliche Unterhaltungs- und Wartungsarbeiten eingespart werden, die wieder dem Bürger zu Gute kommen. Bürgermeister Nirschl bedankte sich persönlich und auch im Namen des gesamten Gemeinderates beim WWA Deggendorf, namentlich bei Herrn Dr. Schramm, Herrn Moosbauer und Herrn Pledl für die hervorragende Zusammenarbeit und die fachliche Unterstützung bei den abgelaufenen und geplanten Maßnahmen.