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Auf der Deutschlandkarte im Süden, in Bayern ganz im Osten, das ist der "Woid", gemeint ist der Bayerische Wald, das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteleuropas. Zwischen die Grenze zu Tschechien und der Donau, liegt hier ein urtümliches Mittelgebirge, etwa 100 km lang und 40 km breit. Von den Donaustädten Regensburg, Deggendorf und Passau her gelangt man mit dem Auto oder mit der Bahn in dieses Grenzgebirge mit Höhen bis 1.456 m. In der Mitte des Bayerischen Waldes ist unser Landkreis Regen mit etwa 75.000 Einwohnern auf einer Fläche von über 900 qkm.
Dass der Wald oft bis zur Haustüre reicht, wird verständlich, wenn man weiß, dass fast 70% unseres Kreisgebietes mit Wald bedeckt sind. Dieser gehört aber nicht dem Staat, sondern drei Viertel davon sind Privatbesitz, Eigentum der Waldbauern.
In der geographischen Mitte des Bayerischen Waldes leben wir Bischofsmaiser, umgeben von der Rusel, der Oberbreitenau und dem Teufelstisch. Man spricht deshalb auch vom "Bischofsmaiser Winkel".
Die erste Rodung im damaligen "Nordwald" erfolgte um das Jahr 1000, als der Bischof von Passau und mit ihm zusammen der Klosterobere von Niederalteich das völlig unwegsame, urwaldähnliche Gebiet bewohnbar zu machen versuchten.

Adalbert Stifter pries das Gebiet begeistert: „Wer Fröhlichkeit und Gesundheit verloren hat ... erhält sie wieder, wenn er in diesem Waldgebirge lebt, von diesem Wasser trinkt und von dieser Luft atmet."
Deggendorf wird als das "Tor zum Bayerischen Wald” bezeichnet. Eine hervorragende Infrastruktur (Autobahnen, Bahn) sorgt für eine problemlose Anbindung an das gesamte Bundesgebiet.
Weitere Informationen über den Bayerischen Wald erhalten Sie unter http://www.bischofsmais.de
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