Auf Weihnachten zu – Adventsingen in der Pfarrkirche Bischofsmais

 

Bischofsmais. Über Jahre hinweg findet am 4. Adventsonntag das traditionelle Adventsingen in der Pfarrkirche statt. Mit ihren Liedern und besinnlichen Weisen stimmten die Sänger und Musikanten auf Weihnachten ein. Von der Empore herab eröffnete die Bläsergruppe des Musikvereins die Veranstaltung mit der Weise „Weihnachsfrieden“, ehe der Ortspfarrer Pater Paul Ostrowski die Besucher und Mitwirkenden herzliche begrüßte und die Bedeutung des Advents hervor hob.. Darauf antworteten die Bischofsmaiser  Sänger, die seit mehr als 20 Jahren die Ausrichter dieses Konzertes sind, mit dem Gesangstück „Rorate“. Auf der Harmonika spielte Maximilian Preis „Besinnlicher Advent“. Aus den Kehlen vom Kinderchor erklang unter der Leitung von Kerstin Dankesreiter „Wir sagen euch an den lieben Advent“. Mit „Advent ist a Leucht`n“ durchtönte die Weihnachtsblos`n das ganze Kirchenschiff. „Nimm dir Zeit“ empfahlen die vier Frauen der Gruppe „Die Vielsaitigen“ im Gesang und in Begleitung mit Hackbrett und Gitarre. Die Geschwister Hammerla (Harmonika und Gitarre) beendeten den ersten Abschnitt mit dem Wald-Walzer. Dazwischen brachte der Sprecher Georg Pledl einige Gedanken zum Advent. Die Weihnachsblos`n ließ „Geh mei Bruada“ erklingen, ehe die Bischofsmaiser Sänger „Jetzt kommt die heilig Weihnachtszeit„ anfügten. Das Klarinetten-Trio und der Musikverein warteten mit dem Klassiker „Maria durch den Dornwald ging“ auf. Dem schloss sich der „Hirten-Boarischen“ von Maximilian Preis an. Das Klarinetten-Trio fragte mit dem Stück „Was muss es bedeuten“. Ehe der Sprecher Georg Pledl einige Gedanken zum „Frauentragen“ in den Raum stellte. Anschließend intonierte der Musikverein „Ein Kind ist uns geboren“. Es folgte der Kinderchor mit dem Lied „Ein Licht leuchtet auf in der Dunkelheit“ und Maximilian Preis gab eine Hirtenweise zum Besten. Mit dem Lied „Über Nacht“ der Geschwister Hammerla und dem Stück „Christkindl“ führten uns die Vielsaitigen direkt zur Geburt des Herrn. Mit dem „Brief an die Mutter“ erinnert uns der Sprecher nochmals an die Kindheit zurück.

Mit der Aufforderung des Klarinetten-Trio an die Hirten „Ihr Hirten auf“ und nach dem „Auf, auf es is scho Dog“ der Bischofsmaiser Sänger erhoben sich die Besucher und stimmten sich bereits alle auf den Andachtsjodler, der zuerst von den Musikanten gespielt, dann von den Mitwirkenden und schließlich von allen gesungen wurde, ein. Nach den Dankesworten an die Mitwirkenden erging noch der Hinweis, dass Spenden der Erhaltung der Wallfahrt von St. Hermann dienen.