Gemeinde Bischofsmais erhält den Förderbescheid für das Hochwasserschutzkonzept

Gute Nachricht für die Gemeinde Bischofsmais, der Förderbescheid in Höhe von 38.323,50€ für das Hochwasserschutzkonzept wurde durch den Abteilungsleiter Dr. Albin Schramm und seiner Mitarbeiterin Frau Magdalena Wittmann an die Gemeinde Bischofsmais übergeben. Die gesamte Summe für die Erstellung des Konzeptes liegt bei 50.779,68€, somit wurde ein Fördersatz von 75,47% erreicht. Bei dem Unwetter im Juni 2018 entstanden in verschiedenen Bereichen schwere Schäden sowohl an Gebäuden als auch an den Wasserläufen des Hermannsbaches, Schlossauer Ohe und dem Entenaubach. Bereits am Tag nach dem großen Unwetter war Bürgermeister Walter Nirschl mit den Vertretern des WWA – Deggendorf vor Ort um die Schäden zu begutachten und die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Dank der sehr guten Zusammenarbeit mit dem WWA – Deggendorf konnten schnell und unbürokratisch Fördermittel zur Beseitigung der Schäden an den Bachläufen generiert werden. Dr. Schramm gab Bürgermeister Walter Nirschl dann den Rat ein Hochwasserschutzkonzept zu erstellen, um künftig für weitere Starkregenereignisse Vorkehrungen treffen zu können. Der Gemeinderat beauftragte das Büro von Prof. Metzka mit der Erstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes. Für die Umsetzung dies Konzeptes waren verschiedene Vermessungsarbeiten und Berechnungen notwendig. Diese aufwendigen Berechnungen und Meßungen wurden dem Gemeinderat im Frühjahr 2021 und den Anliegern im Herbst 2021 vorgestellt. Dieses Konzept beinhaltet Bauwerke und Dämme in einem Bereich nach St. Hermann und auch bei den Anwesen im Bereich des St. Hermann-Weges und der Dorfstraße. Um die geplanten Maßnahmen die im Bereich von rund 3 Millionen Euro liegen ist man auf die Bereitschaft und die Zusammenarbeit der Grundstückseigentümer angewiesen. Ab Mitte des Jahres wird hier mit den Grundstücksverhandlungen begonnen. Bereits im zeitigen Frühjahr wird geprüft ob eine Frühwarneinrichtung installiert werden kann.