Goldene Hochzeit bei Christa und Sepp Preis

 

50 Jahre gemeinsam durchs Leben

Hochbruck: Auf 50 Ehejahre können Christa und Sepp Preis aus Hochbruck zurückschauen. Christa Preis, eine geborene Gilg, ist zusammen mit ihrer Schwester auf dem Franzbauernhof in Großbärnbach aufgewachsen. Nach dem Schulbesuch wurde ihre Arbeitskraft auf dem elterlichen Anwesen gebraucht. Später hielt sie Haus und Garten in Schuss und übernahm größtenteils die Erziehung der Kinder.

Ehemann Sepp ist in Birkenthal geboren und mit vier Geschwistern in Hochbruck aufgewachsen. Er erlernte das Maurerhandwerk bei der Firma Ruderer in Regen.  Später führte ihn sein beruflicher Weg nach München, wo er bis zur Rente auf Baustellen beschäftigt war.

Kennen gelernt hat sich das Jubelpaar auf einer Tanzveranstaltung. Bald stand für die beiden fest, dass sie den weiteren Lebensweg gemeinsam gehen wollen. Die standesamtliche Trauung wurde am 13. September 1969, an einem sonnigen Tag, von Bürgermeister Oswald vollzogen. Pfarrer Schiermeier spendete den kirchlichen Segen. Unter der Leitung von Hochzeitslader Karl Ebner wurde die Hochzeit im Gasthof Pledl gefeiert. Das junge Brautpaar wohnte noch vier Jahre in Großbärnbach, bis sie dann ins neugebaute Haus in Hochbruck einzogen. Aus der Ehe gingen drei Töchter, Jutta, Tanja, Petra und Sohn Thomas hervor. Mittlerweile kann sich das Jubelpaar über acht Enkelkinder freuen. Das Haus wurde bereits vor einigen Jahren an Sohn Thomas und Schwiegertochter Sigrun übergeben.

Da Preis Sepp ist mit Leib und Seele Musiker. Früher war er bei der Blaskapelle Rechenmacher, dem Bischofsmaiser Spielmannszug und der Band „Original Rhytmika Duo“ dabei. Noch heute ist er beim Musikverein Bischofsmais aktiv.

Der Ehrentag wurde mit der Familie bei bester Bewirtung im Gasthaus Hirmonshof gefeiert. Glückwünsche der Gemeinde, der Pfarrei und des VdK überbrachen stellvertretender Landrat und 2. Bürgermeister Helmut Plenk, Pater Slavomir, Annemarie Rankl und Anna Wagner.

 

 

Foto (Tanja Pledl): Pater Slavomir und Helmut Plenk nahmen das Jubelpaar in die Mitte