Hermann Maier setzt ein Zeichen für die Kultur

Bischofsmais. „Schon längst überfällig“ so Hermann Maier aus Bischofsmais, „dass ein Zeichen für die Kultur gesetzt wird“. Daher hat er jetzt eine seiner Skulpturen der Gemeinde Bischofsmais zur Verfügung gestellt.

Der „Denker“, so die Betitelung der gut 2,5 m großen Holzskulptur, wurde nun vom gemeindlichen Bauhof vor dem Baderhaus aufgestellt. Schon von weitem soll er damit auch ein Zeichen geben, dass in diesem Haus viel

Kultur gelebt hat und jetzt viel Kultur stattfinden könnte. Max Peinkofer war sicherlich ein wenig das äußere Vorbild für die Skulptur, aber auch sein Wirken als Denker und Mensch, der sich zunächst seinen Gegenüber ruhig angehört hatte und erst dann seine Erwiderung gab.

Die Skulptur ähnelt schon ein wenig dem Bischofsmaiser Heimatschriftsteller. Der Kulturausschuss und auch der Gemeinderat waren sich einig, dass der Denker sehr gut zum Baderhaus passt. Leider finden derzeit auch keine weiteren Kulturveranstaltungen statt, auch die Krippe im Baderhaus ist geschlossen. Sofern im Januar Erleichterungen möglich sind, werden die neuen Öffnungszeiten der Krippe bekannt gegeben, so die Planungen von T-Info Leiter Max Englram.

Der 1. Bürgermeister der Gemeinde Walter Nirschl und der Kulturbeauftragte der Gemeinde Franz Hollmayr waren sich einig, dass mit der Zurverfügungstellung der Skulptur ein wesentlicher Impuls durch Hermann Maier gesetzt wurde, die Kultur ist ein wichtiger Bestandteil in der Gemeinde Bischofsmais und soll damit auch nicht in Vergessenheit geraten. Beide bedankten sich bei Hermann Maier, der mit dem „Denker“ einmal mehr zeigt, welche künstlerische Schaffenskraft in ihm steckt und wie er seine Gedanken (auch er ist ein Denker!) offenbart.

Im Bild von Max Englram

Von links 1. Bürgermeister Walter Nirschl, der Künstler Hermann Maier, Kulturbeauftragter Franz Hollmayr