Jugendbeauftragter Trum startet Rama dama  

Bischofsmais. Derzeit ist ja aus bekannten Gründen ein gemeinsames Ramda dama nicht möglich, so hat sich der Bischofsmaiser Jugendbeauftragte Hanse Trum gedacht, gehe ich alleine und nehme mir gleich meine Straße vor. Und siehe da, alleine auf der Strecke von Hochdorf nach Langbruck konnte er einen ganzen Sack voller Abfall sammeln. Und was da alles weggeworfen wird,  das meiste aus dem Autofenster. Und gerade das ärgert Hanse Trum, auf dieser Strecke ist ein Autofahrer unterwegs, der dort seine Bierflaschen entsorgt, heutzutage kein Kavaliersdelikt mehr, zumal die Flaschen auch brechen können und dann die Scherben mehr als mühselig gesammelt werden müssen. Und noch ein Punkt ärgert den Jugendbeauftragten: Jugendliche und Kinder haben bislang den Dreck meist von Erwachsenen beseitigt. Das bisherige Ramadama wurde stets von Vereinen durchgeführt. Sein Aufruf daher: holt Euch Müllsäcke in der T-Info ab und startet dann als Erwachsene das eigene Ramadama, in manchen deutschen Orten längst als sog „Plogging“ für Sportler initiiert, bei dem entweder beim schnellen Gehen oder Laufen jeweils auch der Abfall am Wegesrand aufgesammelt wird.

Wenn man das Sammelergebnis (4,2 kg) von Hanse Trum hochrechnet, wird einem Angst und Bange, ob des vielen Abfalles. Auch die Gemeinde befürwortet, dass am besten Erwachsene die Natur säubern sollen, so 1. Bürgermeister Walter Nirschl.

Die T-Info koordiniert die Strecken und die jeweiligen Sammler werden auch mit Hirmonstalern „entlohnt“. Jugendbeauftragter Hanse Trum bittet natürlich auch um eine sicherheitsrelevante Handhabe, also mit Warnweste und mit Handschuhen, am besten mit Greifer und bittet auch darum, dass Problemmüll gemeldet wird.