Der Gasthof Hirmonshof bildete genau den richtigen Rahmen, um im Kreise der Großfamilie, mit Freunden und Ehrengästen ihren besonderen Geburtstag zu feiern.
Die ersten Jahre ihres Lebens war das kleine Dörflein Appmannsberg bei Waldkirchen der Mittelpunkt. Oft erzählt sie von der fröhlichen Kindheit und dem langen täglichen Schulweg in die Volksschule nach Karlsbach.

Im Foto v.L.: Diakon Albert Achatz, Jubilarin Waltraud Artmann und 1. Bürgermeister Stefan Kern; Foto: Stefan Kern
Ihren Mann Johann Artmann, einen gebürtigen Hermannsrieder, lernte sie am gemeinsamen Arbeitsplatz in Freyung, kennen und lieben. „Im Vorzimmer meines Kollegen ist sie mir gleich aufgefallen,“ berichtete ihr Mann immer gerne.
In Bischofsmais fanden sie ihren Lebensmittelpunkt, wo sie ein Haus bauten und mit Ihren beiden Kindern Hans-Peter und Cordula wohnten. Ganz besondere Freude hat sie an ihren drei Enkelkindern Magdalena, Jacqueline und Gabriel.
Denn für die Jubilarin ist stets die Familie das Zentrum, doch auch die berufliche Tätigkeit war ihr sehr wichtig. Nach dem Realschulabschluss in Freyung arbeitete sie an der dortigen Standortverwaltung, bevor sie als Sekretärin an die hiesige Schule wechselte. Generationen von Kindern begleitete sie in ihrem Schulalltag und war oft erste Anlaufstation für die kleinen Sorgen und Nöte der Schüler und Eltern.
Im Gemeinde- und Vereinsleben hat Waltraud Artmann ihre Spuren hinterlassen. Viele Jahre war sie aktives Mitglied des Kirchenchores und umrahmte hierdurch viele Feste und Feiern der Kirchengemeinde. Ein großes Anliegen war ihr der Frauenbund Bischofsmais. Als Gründungsvorsitzende leitete sie ihn über lange Zeit und ist ihm als Ehrenvorsitzende immer noch eng verbunden. Auch an Seniorennachmittagen der Gemeinde und Kirche ist sie auch mit ihren 80 Jahren noch aktiv dabei.
Der Erste Bürgermeister Stefan Kern und Diakon Albert Achatz ließen es sich nicht nehmen der beliebten Bürgerin zu gratulieren. Auch über die Glückwünsche des Frauenbundes Bischofsmais, dem Lehrer- und Lehrerinnenverband und dem Schiclub und vielen weiteren Grüßen freute sie sich sehr.
Text: Cordula Artmann-Grötzner