„Grün und mehr“ – Inspirierende Vernissage der Regen-Maler im Baderhaus

In einem festlichen und zugleich lebendig-beschwingten Rahmen wurde am Mittwochabend die Ausstellung „Grün und mehr“ der Regen-Maler e.V. im Baderhaus eröffnet. Bereits beim Hinaufgehen in den Dachgeschossraum ließ sich die eindrucksvolle Vielfalt der über 80 Werke erahnen – ein farbenreiches Panorama künstlerischer Ausdruckskraft, das die Besucherinnen und Besucher erwartete.
Die Künstlergruppe, die sich ihrem bald dreißigjährigen Bestehen nähert, hat sich längst als kulturelles Aushängeschild für die Stadt Regen und ihre Umgebung etabliert.

v. li.: Kulturausschuss-Vorsitzender Franz Hollmayr, Gaby Biller, Karl-Heinz Lippert, Eva Preißinger, Petra Baumgärtner, Annemarie Pletl, Ursula Stober, Gisela Hies, Rita Dorner, 3. bzw. designierter 1. Bürgermeister Stefan Kern und Max Weiderer


Der Kulturausschuss-Vorsitzende Franz Hollmayr begrüßte hoch erfreut die zahlreichen BesucherInnen dieser Ausstellungs-Eröffnung im Veranstaltungsraum des Baderhauses, aber auch ein paar Ehrengäste, wie den noch dritten – bald ersten – Bürgermeister der Gemeinde Bischofsmais, Stefan Kern und Frau Katharina Zellner, Seniorenbeauftragte der Gemeinde, die beiden Baderhaus-Kulturpreisträger Josef Weinhuber und Helmut Wengler, Herrn Ben Schasfoort, eine aus den Niederlanden „zuagroasde“ Künstler- und Lehrerikone und Frau Barbara von Schnurrbein, Vorsitzende des Fördervereins „Rettet das fressende Haus“ sowie natürlich die Regen-Maler selber.
Im Anschluss richtete Annemarie Pletl im Namen der Künstlergruppe das Wort an das Publikum und dankte besonders den Herren von „salt, swing & pepper“, die dem Abend mit musikalischer Leichtigkeit und Versiertheit eine besondere Note verlieh. Mit Wolfgang Beil an der Gitarre – zugleich Mitglied der Regen-Maler –, Dr. Hartmut Rothe an Saxophon und Gesang, Sören Eller an der Geige, Georg Jahn am Bass sowie Walter Fritz am Akkordeon entstand ein beschwingter, klangvoller Rahmen, der die Atmosphäre des Abends stimmungsvoll unterstrich.
Walter Fritz wurde als Pichelsteiner-Präsident zur Aufnahme des Regener Pichelsteinerfests in das bayerische Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes von Frau Pletl zusätzlich beglückwünscht.

Begrüßung im Veranstaltungsraum durch Franz Hollmayr und Annemarie Pletl; im Hintergrund „salt-swing &pepper“: v.li.: Fritz Walter, Sören Eller, Dr. Hartmut Rothe, Wolfgang Beil und Georg Jahn

Mit eindringlichen Worten hob sie die Bedeutung von Kunst und Kultur hervor: „Sie sind wichtig für unsere Gesellschaft, für unser Herz, für unsere Seele.“ Genau diese verbindende Kraft sei es, die sowohl die Regen-Maler als auch den Kulturausschuss antreibe. Sie freute sich wörtlich über „jeden einzelnen“, der den Kunst- und Kulturgenuss an diesem Abend miterleben konnte. „Man trifft sich, man redet miteinander, man tauscht sich aus, …, und es ist auch nicht verboten, ein Kunstwerk zu kaufen!“
Abschließend wurde den MitarbeiterInnen des Bauhofs und der Tourist-Info, die der Künstlergruppe im Vorfeld helfend zur Seite gestanden sind, gedankt und auch eine schöne und gleichsam überraschende Aufmerksamkeit übergeben.

Impressionen zur Ausstellung 1

Impressionen zur Ausstellung 2

Impressionen zur Ausstellung 3

In den Ausstellungsräumen, die sich über zwei Stockwerke erstrecken, eröffnet sich den Besucherinnen und Besuchern ein facettenreiches Spektrum künstlerischen Schaffens. Die Werke der Regen-Maler – Petra Baumgärtner, Wolfgang Beil, Gaby Biller, Rita Dorner, Gisela Hies, Karl-Heinz Lippert, Annemarie Pletl, Eva Preißinger, Christa Scholz, Ursula Stober und Max Weiderer – spiegeln eine beeindruckende Bandbreite an Techniken, Materialien, an Sichtweisen und Ansichten wider. Ob in Acryl, Aquarell oder Öl, mit Pastell- und Ölpastellkreiden, in Stein, Metall oder Beton gearbeitet oder in Keramik geformt – die Vielfalt ist ebenso groß wie die künstlerische Ausdruckskraft.
Auch das Altersspektrum der Mitwirkenden, das von ca. 50 bis hin zu bemerkenswerten 93 Jahren reicht, verleiht der Ausstellung eine besondere Tiefe: Erfahrung und Experimentierfreude gehen hier Hand in Hand und schaffen ein Gesamterlebnis, das für jeden Geschmack etwas bereithält.

Die Ausstellung „Grün und mehr“ ist an den Wochenenden vom 27. bis 29. März, 4. bis 6. April sowie 10. bis 12. April jeweils von 15:00 bis 17:00 Uhr im Baderhaus, Kirchplatz 2 in Bischofsmais, geöffnet.
Ein Besuch lohnt sich – nicht nur für Kunstliebhaber, sondern für alle, die sich von Farben, Formen und Begegnungen inspirieren lassen möchten.

Text und Fotos: T-Info Bischofsmais