Zeigen, was mit Blechblasinstrumenten alles möglich ist – das ist die Philosophie aufstrebenden, siebenköpfigen Band „Just for Funk“.

Im Foto v. li.: Ben Sosnowski (Trompete), Vitus Helm (Saxophone), Lisa Feuchtinger (Saxophon), Andi Bürgermeister (Schlagzeug), Paul Urner (Tuba), Jovan Baumgartner (Posaune) und Benjamin Kammerl (Trompete, Horn).
Begonnen hat alles als Schülerband Ende 2022. Zunächst waren sie nur bei Schulkonzerten zu hören, doch bald wurden sie in der Vilshofener Gegend bekannt. Auftritte beim Stadtfest oder bei „Donau in Flammen“ folgten. Mittlerweile ist ihr Name auch über die Landkreisgrenze hinaus ein Begriff. Am Freitag, den 17. Juli 2026, beglückten sie ab 19:30 Uhr das Bischofsmaiser Publikum auf der Musikbühne im Kurpark.
Ihr Repertoire umfasst selbstarrangierte Stücke, die sich stilistisch von der Pop- und Rockmusik der 1970er bis 2010er Jahre erstrecken – ergänzt durch Ausflüge in die Filmmusik und eine Prise traditioneller Blasmusik.
Auf die Frage, was für die Bandmitglieder „funkig“ eigentlich bedeutet, kamen spontane Antworten wie: „mitreißend, energetisch, wundervoll, laut, lustig und stimmungsvoll!“. Und genau das bot „Just for Funk“ an diesem Abend: mitreißende Klänge und eine ausgelassene Stimmung auf der Bühne. Die Band besteht aus Band-Leader und Haupt-Arrangeur Ben Sosnowski (Trompete), Vitus Helm (Saxophone), Lisa Feuchtinger (Saxophon), Paul Urner (Tuba), Jovan Baumgartner (Posaune), Benjamin Kammerl (Trompete, Horn) und Andi Bürgermeister (Schlagzeug). Sehr aufmerksam ging auch Benjamin Lerbs am Mischpult mit all den Finessen und Dynamiken eines solchen Ensembles um.

Im Foto v. li.: Ben Sosnowski (Trompete), Vitus Helm (Saxophone), Lisa Feuchtinger (Saxophon), Paul Urner (Tuba), Andi Bürgermeister (Schlagzeug), Jovan Baumgartner (Posaune) und Benjamin Kammerl (Trompete, Horn).
Von Beyoncé über Lady Gaga, von Eurythmics und den Beatles bis hin zu Robbie Williams, Green Day und „Die Ärzte“ – für jeden Geschmack war etwas dabei. Selbst italienische Klassiker wie „Bella Ciao“ oder Melodien aus „The Greatest Showman“ fehlten nicht. „Just for Funk“ spannte musikalisch einen enormen Bogen: Mal melancholisch, sinnlich verspielt und gefühlvoll arrangiert, dann wieder mit imposanten Klängen, fetzigen Grooves und mitreißenden Melodielinien, die spielerisch von einem Instrument zum anderen weitergereicht wurden.

Im Foto v. li.: Ben Sosnowski (Trompete), Vitus Helm (Saxophone), Lisa Feuchtinger (Saxophon), Jovan Baumgartner (Posaune), Paul Urner (Tuba), Andi Bürgermeister (Schlagzeug), und Benjamin Kammerl (Trompete, Horn).
Besonders sympathisch zeigten sich die jungen Erwachsenen, als sie zuerst einen, dann zwei und schließlich einige junge begeisterte Zuschauer – etwa im Kindergarten- bis Grundschulalter – auf die Bühne baten. Die Kinder tanzten mit solch energetischer Bewegungsfreiheit vor der Bühne, dass die Band sie kurzerhand einlud, ihre wunderbaren Tanzeinlagen auch für das gesamte Publikum zu präsentieren.
„Just for Funk“ ist eine Band, die man sich für die Zukunft merken sollte. Denn nicht nur die musikalische Qualität, sondern auch die jugendliche Natürlichkeit und die Freude, einfach miteinander zu musizieren, springen wie ein Funke auf das Publikum über.

Im Foto v. li.: Ben Sosnowski (Trompete), Vitus Helm (Saxophone), Lisa Feuchtinger (Saxophon), Paul Urner (Tuba), Andi Bürgermeister (Schlagzeug), Jovan Baumgartner (Posaune) und Benjamin Kammerl (Trompete, Horn). Im Vordergrund: Franz Hollmayr
Sichtlich zufrieden waren auch die Organisatoren des Abends, der Kulturausschuss Bischofsmais, dessen Vorsitzender Franz Hollmayr ein paar Worte an das Publikum richtete. Er begrüßte den 2. Bürgermeister Helmut Plenk, den ehemaligen Bürgermeister Walter Nirschl sowie einige Gemeinderäte, Ausschussmitglieder und alle Anwesenden. Besonders bedankte er sich bei der Band und den beiden Vereinen, die sich um das leibliche Wohl an diesem Abend wundervoll gekümmert hatten: dem Förderverein der Grundschule Bischofsmais und der Sparte Tennis des SV Bischofsmais. Denn nur mit der Unterstützung aller helfenden Hände kann ein solch gelungener Abend entstehen.
Und wenn dann auch noch – trotz großer Sorge vor und während des Konzerts – das Wetter mitspielt, dann macht ein solcher stimmungsvoller Abend einfach Freude und lässt auf baldige Wiederholungen hoffen!