Letzte Arbeitssitzung des Gemeinderates Bischofsmais in der Wahlperiode

Bürgermeister Nirschl hielt am Donnerstag, den 16.04. 2026 gemeinsam mit dem Gemeinderat die letzte Arbeitssitzung dieser Wahlperiode ab. Dabei standen mehrere Tagesordnungspunkte zur Entscheidung an.

Nach der Begrüßung wurden zunächst die Niederschriften der vergangenen Sitzung genehmigt. Im Anschluss befasste sich der Gemeinderat mit verschiedenen Bauanträgen: Der Antrag der Firma Bayernwerk Netz auf den Neubau einer Trafostation in Ginselsried wurde ebenso einstimmig befürwortet wie die Errichtung einer Bewegungsfläche für Pferde am Teufelstisch.

Der Antrag auf Sanierung beziehungsweise Neubau einer bestehenden Scheune mit anschließender Umnutzung zu Wohnraum samt Garage in der Bergstraße wurde zurückgestellt, da noch Grundstücksfragen zu klären sind. Der Vorbescheidsantrag zum Neubau eines Rinderstalls mit Heulager in Oberried wurde einstimmig genehmigt. Ebenfalls genehmigt wurden der Dachgeschossausbau in Habischried, einschließlich einer isolierten Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans, sowie der Neubau eines Nebengebäudes in Burggrafenried.

Für den Bauhof wird ein Rasentraktor angeschafft. Der wirtschaftlichste Anbieter war die Firma Hagengruber aus Rinchnach mit einem Bruttopreis von 5.057,50 Euro. Zudem wurden zwei Gastschulanträge einstimmig genehmigt, sodass die betreffenden Kinder künftig die Grundschule in Bischofsmais besuchen können.

Der Antrag auf Asphaltierung eines Teilstücks zwischen der Kreisstraße REG 5 und Hartwachsried wurde zur Ortseinsicht sowie zur Aufnahme in die Prioritätenliste an den Bauausschuss verwiesen. Dem Antrag auf einen Zuschuss für ein Rennen der Firma Chili Motion Racing am Geißkopf wurde in Höhe von 500 Euro zugestimmt.

Die örtliche Rechnungsprüfung für das Jahr 2025 wurde durch den Rechnungsprüfungsausschuss durchgeführt. Für diesen Tagesordnungspunkt übernahm der Zweite Bürgermeister Plenk die Sitzungsleitung. Der Ausschussvorsitzende, Gemeinderat Michael Raith, stellte den Bericht vor. Größere Beanstandungen ergaben sich nicht; lediglich Mehrkosten bei der Pflege des Kurparks wurden festgestellt. Der Gemeinderat nahm den Prüfbericht zur Kenntnis und erteilte dem Ersten Bürgermeister Nirschl die Entlastung. Dieser bedankte sich beim Ausschuss für die sorgfältige Prüfung, die ihm persönlich wichtig war, um seine Amtszeit ordnungsgemäß abschließen zu können.

Abschließend informierte Bürgermeister Nirschl über die weitere Vorgehensweise bei der Ausweisung von Windvorrangflächen sowie über die anstehende Sitzung des Planungsverbandes Donau-Wald. Zudem wurden Hinweise zu kommenden Terminen gegeben.

Zum Schluss dankte Bürgermeister Nirschl den Mitgliedern des Gemeinderates sowie den Zuhörerinnen und Zuhörern für ihre Mitwirkung an dieser letzten Arbeitssitzung seiner 18-jährigen Amtszeit.