Edith Jarosch, in Pumperle im Böhmerwald geboren, durfte kürzlich ihren 80. Geburtstag feiern – ein Anlass, der nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das vieler Menschen in Bischofsmais bereichert hat.

Auf dem Foto v. li.: Bürgermeister Stefan Kern, Jubilarin Edith Jarosch, Diakon Albert Achatz; Foto: Theresia Pledl
Ihre Kindheit und Jugend waren geprägt von „Wanderschaft“: Aufgewachsen im Raum Passau, wo ihre Mutter als Bauernmagd arbeitete, durchlief Edith ihre Schullaufbahn an unterschiedlichen Grundschulen in der Umgebung. Trotz finanzieller Herausforderungen ermöglichte ihr die liebevolle Mutter den Besuch des Gymnasiums Freudenhain und damit eine fundierte Ausbildung. Dies ebnete ihr den Weg zum Lehramtsstudium an der Pädagogischen Hochschule in Passau.
1980 führte sie ihr beruflicher Werdegang als Religionslehrerin und Gemeindereferentin nach Bischofsmais, wo sie bis heute zu Hause ist. Hier prägte sie über Jahrzehnte das Gemeinde- und Pfarrleben – nicht nur beruflich, sondern auch privat – besonders als Vorsitzende des Frauenbundes von 2011 bis 2026 und als Lektorin, eine Tätigkeit, die sie bis heute mit Hingabe ausübt. Ihre Leidenschaft fürs Reisen, das Vertiefen in gute Lektüre und ihre Handarbeiten begleiten sie dabei stets.
Sechs Pfarrer hat Edith Jarosch während ihrer Dienstzeit in Bischofsmais „erlebt“, und so ist es auch nicht verwunderlich, dass zu ihrem Geburtstagsjubiläum Glückwünsche zahlreicher Vertreter der Geistlichkeit, wie etwa Generalvikar Ederer, und des Frauenbundes eingegangen sind. Auch zahlreiche Wegbegleiter und Freunde gratulierten der Jubilarin, deren Lebensmotto „Ändere, was zu ändern ist, und nimm alles andere in Geduld an“ für viele ein Vorbild ist.
Die Glückwünsche der Gemeinde und Pfarrei überbrachten Bürgermeister Stefan Kern und Diakon Albert Achatz persönlich.